Digitale Souveränität und Zusammenarbeit stärken
Im Fokus der Gespräche stand die Stärkung digitaler Souveränität durch Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Forschung. Der Weg zu mehr Unabhängigkeit in der digitalen Verwaltung kann nur gemeinsam gestaltet werden, über Landes- und Kommunalgrenzen hinweg sowie im Schulterschluss mit der digitalen Wirtschaft.
Ziel ist es, digitale Abhängigkeiten zu reduzieren und gemeinsame technologische Entwicklungswege zu stärken. Auch der Umgang mit Verwaltungsdaten wurde thematisiert. Diese sollen künftig stärker genutzt werden, um Verwaltungsprozesse zu verbessern und den Staat effizienter, schneller und bürgernäher zu gestalten.
Regionale Unternehmen stärker berücksichtigen
DVZ-Geschäftsführer Hubert Ludwig hob die Bedeutung der regionalen IT-Wirtschaft hervor. Ein wichtiger Ansatz ist die stärkere Einbindung regionaler Digitalisierer in Vergabe- und Digitalisierungsprozesse des Landes.
Deshalb wurde auf der DVZ-Website eine Plattform eingerichtet, auf der die IT-Ausschreibungen des Vergabemarktplatzes MV veröffentlicht werden. Zusätzlich können Digitalisierungsunternehmen dort ein Profil einreichen und so leichter an Vergabeverfahren teilnehmen.
Zu den IT-AusschreibungenDie Digitalen Innovationszentren fungieren dabei als wichtige Schnittstelle zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Gründerszene und unterstützen den Austausch zwischen Bedarfsträgern und Lösungsanbietern.
Der Besuch im DIZ Greifswald und im MakerPort Stralsund zeigte: Die digitale Transformation der Landesverwaltung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur im engen Zusammenspiel aller Akteure erfolgreich umgesetzt werden kann.