DEINE MÖGLICHKEITEN

Ein Leben zwischen Schwerin und Berlin – Duales Studium Wirtschaftsinformatik

Die DVZ M-V GmbH ist eines von insgesamt ca. 700 Partnerunternehmen der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin. Neben dem DVZ gehören auch nationale und internationale Schwergewichte, wie z.B. die Deutsche Bahn oder die Bayer AG, zu den Partnern.

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22. Europäischer Polizeikongress in Berlin

DVZ-DualStudent Marcus ist hautnah dabei und erzählt von seinen Erfahrungen.

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Vom Ehrenamt und tierischen Exoten

Technisch versiert, heimatverbunden und sozial engagiert: Jennifer Wurlich ist ein absoluter Teamplayer

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Landesolympiade für Informatik – das DVZ ist am Start

Am 25.01.2019 fand, bereits zum 10. Mal, das Finale der Landesolympiade für Informatik statt. Da durfte das DVZ nicht fehlen.

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Ausbildung on Tour

Nachdem die Auszubildenden und Dualen Studenten Ende 2016 den ersten Projekttag im Zeichen der erneuerbaren Energien und Elektromobilität absolvierten, fand am 11.04.17 ein Projekttag zu den Themen Datensicherheit und Datenspeicherung u.a. in der BStU-Außenstelle in Leezen statt. + Lesen Sie mehr

Die Jugend hat entschieden!

Es ist soweit: Die neuen Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) des DVZ wurden gewählt und vertreten die nächsten zwei Jahre die Interessen der jungen Mitarbeiter. + Lesen Sie mehr

Warum es ein Glück ist, beim Quizprojekt dabei zu sein

Where,who,when,how,why,what,questions and researching concept.Das Spannende am DVZ ist, dass man ständig über den Tellerrand hinausschauen darf, denn da warten viele attraktive Herausforderungen. So darf ich – neben meinen täglichen Aufgaben – Teil eines echten Projektes unter Auszubildenden sein.

Wie kam es dazu?

Seit einiger Zeit ist die Personalabteilung dabei, den Ablauf der Ausbildung und des Dualen Studiums neu aufzustellen. Dazu gehört auch, den Azubis und Studenten interessante und abwechslungsreiche Aufgaben abseits des üblichen Arbeitsalltages anzubieten, um die Ausbildung bei uns im DVZ noch attraktiver zu gestalten. Deshalb nehmen Azubis und Studenten jetzt einmal pro Ausbildungs- bzw. Studienjahr an einem Projekt teil.

Ich habe das Glück, Teil des ersten Azubi-Projektes im DVZ zu sein. Die Idee dazu entstand auf der „Nordjob 2016“ in Schwerin. In Vorbereitung auf den Messeauftritt hatten wir Azubis ein kleines Quiz erarbeitet, um die jungen Leute anzusprechen, die sonst vielleicht einfach an unserem Stand vorbeigegangen wären. Das Quiz war gut konzipiert, aber aus der Masse der vielen Messestände konnten wir uns dadurch nicht abheben. So überlegten wir, wie man die DVZ-Auftritte noch ansprechender gestalten kann. DVZ-Ausbildungskoordinator Jens Meier entwickelte dann die Zielstellung, das Quiz im Rahmen eines Projekts zu überarbeiten.

Das Quizprojekt

Da uns das Vorhaben einen Einblick in das Projektmanagement vermitteln sollte, wurde der Projektablauf in Aufgaben und Schritte unterteilt, die auch innerhalb eines richtigen Projektes anfallen und zu bearbeiten sind. Das heißt, vom Projektantrag und der Kostenkalkulation bis hin zur Aufstellung des Projektteams mit Projektleiter, Lenkungsausschuss und der Verteilung der Aufgaben: Wir Azubis werden das alles selbständig erledigen.

Dabei besteht unser bunt gemischtes 18-köpfiges Projektteam aus Azubis und Studenten verschiedenster Jahrgänge. Egal ob man aus der Abteilung E-Government, Fachapplikation oder Service-Center-IT kommt – alle können Ihre Stärken einbringen, um aus dem Quiz eine funktionierende Webanwendung zu machen, die im Hintergrund über einen Datenbank- und Applikationsserver verfügt. Dieses „Web-Quiz“ soll zukünftig für Jobmessen, Besuche in Schulen und für die DVZ-Homepage genutzt werden.

Natürlich müssen wir auch einen Zeitrahmen einhalten. Nach dem Startschuss am 1. September 2016 ist für Mitte Dezember die Vorstellung der Arbeitsergebnisse geplant. Bis Februar 2017 soll das Projekt einschließlich aller Nacharbeiten abgeschlossen sein. Ich halte Euch auf dem Laufenden…

 

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Alles im Griff? Duales Studium, Ehrenamt und Hobby

Arbeit, Studium und dann noch Freizeit? Schafft man das überhaupt? Ja, das ist mit einem guten Zeitmanagement durchaus machbar. Ich habe viele verschiedene Hobbys, die mich alle gleichermaßen interessieren und von denen ich keines vernachlässigen möchte.

Egal, ob man sich in der Theorie- oder Praxisphase des Studiums befindet: Mit einer guten Organisation des Tages steht auch einem entspannten Treffen mit Freunden nichts im Wege. Wichtig ist, dass man eine gute Übersicht über alle Termine behält. Dies ist durch einen gut geführten Kalender möglich.

Neben meinem Studium „Technische Informatik“ in Glauchau betätige ich mich ehrenamtlich bei der Evangelischen Jugend Mecklenburg. Dies ist eine Jugendorganisation des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg. Darüber hinaus engagiere ich mich ebenfalls noch bei der Sozial-Diakonischen Arbeit- Evangelische Jugend Schwerin. Hier stehen die wichtigsten Termine, wie Konfirmandencamps oder Ferienfreizeiten schon zu Beginn des Kalenderjahres fest, so dass ich diese frühzeitig einplanen kann. Besonders im Sommer finden viele Veranstaltungen statt, die ich an Wochenenden mit vorbereite und besuche.

Ob Tastatur und Klaviartur – nichts kommt zu kurz

In der Praxisphase des Studiums ermöglicht das Gleitzeitmodell im DVZ eine flexible Arbeitseinteilung. So kann ich beispielsweise zwei Mal in der Woche den Jugendclub „Paulskirchenkeller“ besuchen und dort aktiv Projekte mitgestalten. Die derzeitige Praxisphase in diesem Semester von sieben Monaten verbringe ich in Schwerin. Die Zeit habe ich parallel dazu genutzt, um mir ein neues Hobby zuzulegen: Das Klavierspielen. Abends freue ich mich darauf, endlich an meinem Klavier sitzen zu können und neue Stücke zu erlernen. Das Üben wirkt sehr entspannend.

Während der Theoriephasen an der Berufsakademie Glauchau finde ich noch ausreichend Zeit, neben den Vorlesungen mit den Kommilitonen meines Studienjahrgangs gemeinsame Aktivitäten zu planen. Wenn wir die Seminarveranstaltungen regelmäßig nachgearbeitet haben, ist auch der Lerndruck kurz vor den Semesterprüfungen gut zu bewältigen.

 

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365 Tage KITS Teil 1 – Typisches Studentenleben?

KITS – Was ist das überhaupt? Es hat, entgegen der meisten Vermutungen, nicht besonders viel mit Kids zu tun, sondern eher mit jungen Erwachsenen und denen, die sich als solche bezeichnen. Denn KITS ist das Akronym für den „Kooperativen Studiengang ITSicherheit“, der zusammen mit dem „Kooperativen Studiengang Informatik“ (KoSI) und dem „Kooperativen Embedded Systems-Studiengang“ (KESS) das Duale Studienangebot des Fachbereiches Informatik der Hochschule Darmstadt abbildet.

Das DVZ ist eines von 58 Partnerunternehmen, das durch Kooperation mit der Hochschule Darmstadt das Duale Informatikstudium anbietet. Neben dem Datenverarbeitungszentrum sind auch weitere bekannte Unternehmen wie beispielsweise die „Airbus Defence and Space S.A.S.“, die „Bundesrepublik Deutschland-Finanzagentur GmbH“, die „Continental Automotive GmbH“, die „DENIC eG“ oder die „Deutsche Telekom AG“ als Praxispartner vertreten.

Anders als viele andere Duale Studiengänge umfasst KITS eine Regelstudienzeit von sieben Semestern, wovon die ersten beiden sowie das vierte und sechste Semester reine Theoriesemester sind. In den vorlesungsfreien Zeiten, die Nicht-Dual-Studierende als Semesterferien kennen, sowie den Semestern drei, fünf und sieben erfolgt die Untermauerung des theoretisch erlernten Wissens mit Praxis in den Partnerunternehmen, in meinem Fall also hier im DVZ.

Um zwei Theoriesemester in Darmstadt „zu überstehen“, empfiehlt es sich, eine Wohnung vor Ort zu mieten. Das ist leichter gesagt als getan: Es werden momentan zahlreiche neue Studierendenwohnanlagen gebaut, da erschwinglicher Wohnraum nur in sehr begrenzter Stückzahl zur Verfügung steht. Die Nachfrage ist aber hoch. In Darmstadt gibt es ca. 150.000 Einwohner, etwa so viele wie in Schwerin und Neubrandenburg zusammen. Über 40.000 davon sind Studierende, was etwa der Einwohnerzahl von Wismar entspricht. Glücklicherweise hatte ich die Zusage, ein Apartment im „Headquarter“, welches fünf Fußminuten vom Campus entfernt ist, beziehen zu können. Also machte ich mich, mit meinem gesamten Hausstand im Auto, auf nach Darmstadt.

Das geht ja gut los – Der Start der „Ersties“

Die Einführung für uns „Ersties“ erfolgte vor Beginn der Lehrveranstaltungen von Mittwoch bis Freitag an der Hochschule. Uns wurde von Studierenden höherer Semester unter anderem nähergebracht, wie das Studierendenleben vonstattengeht und wie wir die richtigen Module im Online-Belegsystem auswählen.

Da ich am Mittwochmorgen um 3:00 Uhr losgefahren war, um pünktlich zur Begrüßung in Darmstadt sein zu können, freute ich mich am Ende des ersten Einführungstages sehr auf die neue Wohnung und allem voran auf das Bett. Doch im „Headquarter“ war man von meiner Ankunft leider sichtlich überrascht. Man erklärte mir, dass es vor Kurzem einen Verwalterwechsel gegeben hätte, wodurch die Kommunikation zwischen Objekteigentümer, Objektvermieter und den Angestellten vor Ort nur selten funktioniere. Ich wurde gebeten tags darauf wieder anzurufen: Mal sehen, was sich bis dahin einrichten lässt…

„Das geht ja gut los“, dachte ich und begab mich auf die Suche nach einer Bleibe für die Nacht. Meine Versuche, ein günstiges Hotelzimmer in Darmstadt oder Frankfurt zu finden, scheiterten. Nach zahlreichen Anfragen fand ich doch noch in Darmstadt eine Übernachtungsmöglichkeit im Hotel „Prinz Heinrich“. In dem 2-Personen-Apartment fühlte ich mich auch wie Prinz Heinrich persönlich, leider schien auch der Preis für Prinzen gemacht. Aber die bessere Alternative zum Camping auf dem Campus war es in jedem Fall.

Es geht voran – auch mit Spaß

Am zweiten Tag der Erstsemestertage wurden einige Team-Wettbewerbe veranstaltet, wodurch sich die Studierenden besser kennenlernten. In der Mittagspause testeten wir dann ausgiebig die Mensa.

In meinem Telefonat mit dem Quartermanager (Headquarter-Deutsch für „Hausmeister“) überzeugte ich ihn, dass Apartment 1276 für mich vorgesehen ist. Leider war dieses noch nicht gereinigt worden und ich konnte immer noch nicht einziehen. Es begann der Hotelsuche zweiter Teil. Meine Erfahrung lehrt mich, dass es an einem frühen Donnerstagnachmittag leichter ist, ein günstiges Hotelzimmer in Darmstadt zu finden, als an einem Mittwochabend.

Beim folgenden ersten Freitag in meinem jungen Studentenleben wurde diesem alle Ehre gemacht. Im Team war eine Campus-Rallye zu meistern, wobei jedes Teammitglied zu Beginn eine Flasche Bier erhielt. Verschiedene Fragen galt es zu beantworten, die helfen sollten, den studentischen Alltag zu bestehen. An vielen Stationen, die man zur Beantwortung der Fragen anlief, bestand außerdem die Möglichkeit, unentgeltlich die inzwischen leere Flasche gegen eine volle auszutauschen. Ein Angebot, das wir gerne annahmen. Die letzte Station war der „Glaskasten“, das Studierendencafé im Hochhaus C10, dem höchsten Gebäude Darmstadts. Dort erwartete uns frisch Gegrilltes.

Und dann klingelte mein Telefon: Die Wohnung sei gereinigt und fertig zur Übergabe. Erfreuliche Nachrichten. Der erste Freitagabend meines Studentenlebens bestand also darin, das Auto zu entladen, den gesamten Fahrzeuginhalt in das zweite Obergeschoss zu bewegen und dort aus zahllosen Transportbehältnissen in Schränke und Regale zu verstauen. Jetzt war ich angekommen, jetzt konnte es losgehen!

 

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Auf Wechselkurs: Arbeitsplatz und Berufsakademie

Praktisch arbeiten und die Schulbank drücken: Der Wechsel zwischen Theorie- und Praxissemestern bedeutet für mich stets eine große Umgewöhnung. Jedes Mal beginnt sozusagen ein anderes Leben, denn als Duale Studentin des Studienganges „Technische Informatik“, gehe in einem kleinen Ort in Sachsen auf die staatliche Studienakademie Glauchau der Berufsakademie Sachsen (kurz: BA Glauchau). Hier wird uns in jeder Theoriephase ein Platz im Wohnheim gestellt. Nach Hause geht es in diesen drei Monaten nur ab und zu an den Wochenenden. Das heißt Abstand nehmen von der eigenen Wohnung, von der Arbeit, von alten Freunden und Kollegen. Dafür gibt es neuen interessanten Lernstoff und das Wiedersehen mit dort neu gewonnen Freunden, die man in der Praxisphase nur selten oder gar nicht sieht.

Volle Konzentration ist angesagt

Man sieht: Es gibt Vor- und Nachteile bei dieser Einteilung. In einer langen Phase der Praxis kann ich mich sehr gut auf die Arbeit konzentrieren. Ich werde, abgesehen von einigen Belegarbeiten, nicht vom Unterrichtsstoff abgelenkt und kann für längere Zeit bei Projekten mitwirken. Außerdem lerne ich die Arbeitsabläufe kennen und kann Gelerntes nach einigen Tagen und auch Wochen anwenden, wodurch es sich besser einprägt. Dazu lerne ich das DVZ als Betrieb in der mehrmonatigen Praxisphase intensiv kennen. Genauso ist es in der BA. Ich kann mich völlig auf den Unterrichtsstoff und meine darauffolgenden Prüfungen konzentrieren. Zum eigenständigen Lernen bekommen wir Zeit, ohne von Arbeitsthemen abgelenkt zu werden.

Immer wieder Neues

Doch genau das kann auch ein Problem sein. Nach monatelanger Beschäftigung mit speziellen Themen ist es nötig „den Kopf freizumachen“ und sich auf etwas Neues zu konzentrieren. Man muss sich zu Beginn der Theoriephase von Arbeitsthemen loslösen, auch wenn diese noch so interessant sind. So können wir Projekte manchmal nicht bis zum Abschluss verfolgen oder bekommen große Teile davon nicht mit. Denn nach monatelanger Abwesenheit stehen oftmals schon neue Thematiken an.

 

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