Meer, sommerliche Temperaturen, neue Kulturen – Vorlesungen, Projektarbeit, Präsentationen?

Diese Begriffe scheinen im ersten Moment in keinem Zusammenhang zu stehen.
Eine Lösung für dieses Rätsel bildet die Studienreise, an der ich vor kurzem teilgenommen habe. Im Rahmen eines Projekts für die internationale Zusammenarbeit, flog ich, zusammen mit 12 meiner Kommilitonen, für eine Woche nach Montenegro.


Über diverse Kriterien – beispielsweise Notendurchschnitt, Englischkenntnisse und Engagement – wurden wir ausgewählt, um mit 13 Studenten der Universität Belgrad an dieser „Summerschool“ teilzunehmen.

Und so haben wir uns am 19. August auf die Reise gemacht. Mit dem Flugzeug nach München, weiter nach Dubrovnik und die letzte Etappe mit dem Bus, erreichten wir am Nachmittag Perast. Ein kurzer Blick auf die Fotos macht wahrscheinlich jedem klar, wie groß die Begeisterung war, die Woche vor einer so wunderschönen Kulisse zu verbringen. Wir wurden empfangen von kristallklarem Wasser, majestätischen Bergen, historischen Bauwerken und sehr freundlichen serbischen Studenten und Professoren, mit denen wir zusammen die Woche verbringen würden.

Die Themen drehten sich rund um Datenbanken, insbesondere Datenmodellierung, SQL, Business Intelligence-Technologien, Datamining und Datenschutz begleiteten uns für die folgenden Tage.

Jeder Tag stand unter einem anderen Motto, aber der Ablauf war grundsätzlich immer ähnlich:
Nach dem Frühstück fanden am Vormittag Vorlesungen statt. Im Anschluss an die Bewältigung des äußerst ausgiebigen Mittagessens nutzten wir die Freizeit zum Schwimmen und dem Genießen der Sonne bei 35°C im Schatten, bevor es am Nachmittag an die praktische Übung der am Vormittag gelernten Inhalte ging. Abends wurde gemütlich zusammen gesessen, es gab einige Vorträge zu verschiedenen Fachthemen und es wurde zusammen getanzt oder Karaoke gesungen.

Natürlich kam auch der Spaß während der Woche in Montenegro nicht zu kurz. An einem Nachmittag haben wir zusammen eine Bootstour durch die Bucht unternommen. Das erste Ziel war eine kleine, künstlich aufgeschüttete Insel, auf der eine Kirche steht. Der ansässige Pastor erzählte uns von der Geschichte des Ortes Perast und führte uns durch das zur Kirche gehörende Museum. Einen weiteren Zwischenstopp, um einen Sprung vom Boot in das 28°C warme Wasser zu wagen, später erreichten wir das Hauptziel unseres Ausflugs: die Stadt Kotor – ein beliebtes Reiseziel, insbesondere für Kreuzfahrtschiffe. Nach einer lockeren Stadtführung entschieden sich einige unserer Gruppe für den Aufstieg der 1300 Stufen zur Spitze der Stadtmauer, bevor wir uns mit einem regionalen Essen belohnten.

Am 25. August machten wir uns auf die lange Rückreise. Als wir uns alle abends am Flughafen Berlin-Tegel in hochsommerlicher Kleidung bei 12°C verabschiedeten, kam einem die ganze Studienreise fast schon unwirklich vor.

Alles in allem war es eine einmalige Erfahrung. Ich habe viele interessante Leute getroffen, viel Neues über Datenbanken gelernt und eine neuartige Kultur genießen dürfen.

Bucht von Kotor

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Die Bucht von Kotor ist eine der am meisten besuchten Regionen Montenegros.

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Sophia Ruhkieck, Duale Studentin Wirtschaftsinformatik
Sophia Ruhkieck, Duale Studentin Wirtschaftsinformatik
Über mich: Ich bin 21 Jahre alt und bin seit Oktober 2016 Duale Studentin für Wirtschaftsinformatik im DVZ. Während meiner Praxisphasen habe ich schon sechs verschiedene Sachgebiete kennengelernt. Ich schätze das DVZ besonders für seine Vielfältigkeit, die es mir ermöglicht, die theoretischen Studieninhalte auch in der Praxis live zu erleben. Dabei stehen mir kompetente, freundliche Kollegen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.