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Im Rahmen der IP-Telefonie-Einführung in M-V wurde das Tool „Remote Admin Platform for IP Devices“ - kurz RAP.ID - von der DVZ M-V GmbH entwickelt und seitdem in verschiedenen Installationen erfolgreich eingesetzt. Die Anwendung dient Administratoren und Technikern als Bedienoberfläche zur Konfiguration der Telefone im Cisco Unified Call Manager (CUCM). RAP.ID ist die einfache und effektive Lösung, um eine mandantenfähige Sicht bei der dezentralen Administration abzubilden. Doch RAP.ID kann mehr: Individualisierung, Performanz, Mehrspra- chigkeit und definierte Rollensicht sind nur einige der Nutzervorteile.
Durch den modularen Aufbau lässt sich das Tool RAP.ID flexibel an die Nutzervorgaben anpassen. Mit der leichten Integration eigener Stylesheets kann die Anwendung genau im Corporate Design des Kunden abgebildet werden. Darüber hinaus werden bei vertraglicher Vereinbarung zusätzliche Extras bereitgestellt. Dabei handelt es sich um ergänzende CUCM-Lösungen, die sehr gut zusammen mit RAP.ID eingesetzt aber auch separat betrieben werden können.
Anfang 2007 startete die flächendeckende Einführung der IP-Telefonie in der Landesverwaltung von Mecklenburg-Vorpommern; ein in Deutschland bisher einzigartiges Großprojekt im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung. Mit der Ausführung wurde das DVZ als zentraler IT-Dienstleister des Landes beauftragt. Durch diese Entscheidung hat M-V im Bundesvergleich eine Vorreiterrolle übernommen. Denn deutschlandweit erstmalig wurde die IP-Telefonie einheitlich flächendeckend und nicht nur in einzelnen Verwaltungsbereichen eingesetzt. Für das Pilotprojekt wurden die Firmen T-Systems als Lieferant und Cisco als Hersteller von Unified-Communication-Lösungen verpflichtet.
Knapp ein Jahr nach dem offiziellen Startschuss zur IPT-Einführung wurde das vom DVZ entworfene Dienstleistungskonzept 2008 als führendes Beispiel im öffentlichen Sektor mit dem „Cisco Networkers Innovation Award“ in der Kategorie „Best Managed Services of the Year“ ausgezeichnet. Als Basis dafür dient die selbst entwickelte und zentral betriebene einheitliche Netzinfrastruktur CN LAVINE. Das geschlossene, hochsichere Verwaltungsnetz wird landesweit als gemeinsame Kommunikationsinfrastruktur unter anderem auch für die IP-Telefonie in der öffentlichen Verwaltung genutzt. Die im DVZ-Hochsicherheitsrechenzentrum zentral betriebenen Services stehen damit allen Anwendern zur Verfügung. CN LAVINE ist so konzipiert, dass das Kommunikationsumfeld innerhalb kürzester Zeit erweitert werden kann. In der jetzigen Ausbaustufe steht die IPT-Lösung bis zu 30.000 Teilnehmern zur Verfügung. Bei Bedarf ist es möglich, weitere Anschlüsse hinzuzufügen und untereinander zu verbinden - die Grenze nach oben ist offen.